Über mich

Hallo! Ich bin Marcel Gluschak, komme aus Köln und arbeite für den WWF Deutschland als Community Manager und Internet Redakteur. Während meines Soziologiestudiums habe ich mich vor allem mit Umweltkommunikation beschäftigt, Geographie und Politikwissenschaft rundeten das Bild ab. Zunächst war Journalist mein Wunschberuf, das Radio mein liebstes Medium. Doch nach ein paar Jahren merkte ich: Öffentlichkeitsarbeit, das ist es! Ich möchte Menschen nicht nur informieren, sondern auch überzeugen und begeistern – und zwar für den Naturschutz, denn dieses Thema lag mir immer besonders am Herzen.

Seit Anfang 2009 bin ich als Community Manager für die WWF Jugend zuständig, die kurze Zeit darauf mit ihrer Website online ging. Das Jugendprogramm des WWF richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 24. Zwei Dinge faszinieren mich an meiner Aufgabe ganz besonders: Ich war von Beginn an Teil des Projekts und konnte die Community von Null an mit aufbauen. Vor allem aber ist die Zusammenarbeit mit Jugendlichen Tag für Tag eine fantastische Erfahrung. Permanent bin ich mit motivierten, visionären und kreativen Menschen in Kontakt, die eine neue grüne Generation aufbauen wollen.

Menschen für den Naturschutz begeistern, das ist das, was ich mir als Lebensaufgabe ausgesucht habe. War echt eine gute Entscheidung. Wer mich beruflich näher kennen lernen möchte, findet hier ein paar Beispiele, was ich bisher gemacht habe – und kann mich natürlich auch bei XING oder Facebook kontaktieren.


Für den WWF Deutschland: Community Management der WWF Jugend Community

Abwechslungsreicher kann ein Arbeitsalltag kaum sein. Ich erstelle Konzepte für neue Community-Tools (wie z.B. die „Ideenstürmer“) oder für Online-Kampagnen (u.a. „Forest Friends“ oder „Wolfsretter“). Auch die Weiterentwicklung der Seite, die Vermarktung und die Betreuung der Social Network Profile der WWF Jugend gehören zu meinen langfristigen Tätigkeiten. Parallel steuere ich die Community als Moderator und Ansprechpartner. Ich erstelle eigene Inhalte für die Website und leite außerdem eine 18-köpfige Redaktion junger ehrenamtlicher Journalisten, für die ich halbjährlich Fortbildungen organisiere. Auch sehr wichtig sind mir die Treffen und Aktionen in der Offline-Welt – immer ein schönes Erlebnis und für ein gutes Klima in der Community unverzichtbar!


dscn1705aFür den WWF Deutschland: Blog „Voyage for the Future“

Im Sommer 2008 sind 18 Jugendliche aus 9 Ländern mit Forschern des WWF in die Arktis gefahren. Dort konnten sie die Folgen des Klimawandels mit eigenen Augen sehen. Noch vom Expeditionsschiff aus verschickten sie per Satellitenübertragung Fotos, Podcasts, Videos und Berichte zu den verschiednen nationalen WWF-Büros.


fischeFür den WWF Deutschland: Interaktiver Fischführer

Eines der erfolgreichsten Verbraucher-Tools des WWF ist der Fischführer. Der handliche Flyer bietet einen schnellen Überblick: Fischarten, die man nicht kaufen sollte, weil durch die entsprechenden Fischereien die Meeresumwelt zerstört wird, und solche, die man hingegen guten Gewissens konsumieren kann.


balanceFür den WWF-Deutschland: Online-Tagebuch von der CBD

Während der Naturschutzkonferenz in Bonn 2008 (CBD COP9) war ich für den WWF zwei Wochen als Reporter vor Ort unterwegs. Dort habe ich u.a. mit CBD-Generalsekretär Ahmed Djoghlaf oder dem Naturschutzleiter des WWF Brasilien Claudio Maretti gesprochen, aber auch Besucher des Messegeländes interviewt.


arktisFür den WWF Deutschland: Internetseite zur Region Arktis

Herzstück der Arktisseiten auf wwf.de ist ein Interview, das ich mit Clive Desiré-Tesar geführt habe. Der WWF-Arktisexperte erzählt mit großer Leidenschaft von einem Lebensraum, der noch kaum vom Menschen geprägt ist.


dscn1699aFür den Kölner Stadtanzeiger: „Generation Job“

Ein „Tagesthema“ über Jugendliche und ihre Nebenjobs. Der Beitrag kombiniert Bericht, Interview und Hintergrundinfo. Als Journalist ist es mir wichtig, viele authentische Zitate zu liefern.


wolfFür den NABU: Imagebroschüre „Willkommen Wolf“

Der Wolf gehört zweifelsohne zu den charakteristischsten Tierarten. Um ihn ranken sich jede Menge Vorurteile und Mythen. In einem überschaubaren Rahmen all dies aufzuarbeiten war in meinen Augen eine sehr spannende Herausforderung.


cbd-guideFür den WWF Deutschland: CBD-Conference-Guide

Auch bei dieser englischsprachigen Broschüre zur Naturschutzkonferenz 2008 war ich für Redaktion, Text, Bildauswahl und Layout verantwortlich. Dieses Projekt hat mir besonders großen Spaß gemacht, weil ich mit der brasilianischen Illustratorin Julie Sodré zusammenarbeiten durfte.


waldFür die Eifeler Nachrichten: „Alle Welt im Eifler Wald“

Junge Menschen aus dem Ausland kommen in die Eifel, um dort als Naturranger zu arbeiten. Mit einer lebhaften Situationsbeschreibung wird der Leser sofort an den Ort des Geschehens versetzt.


affenFür den WWF Deutschland: „Die Welt hilft den Affen“

Eine Pressemitteilung für den WWF zum Stand beim internationalen Schutz der Menschenaffen. Bei PMs achte ich darauf, dass der Text von hinten gekürzt werden kann – die Nachricht steht am Anfang.


dscn1697aFür den Rheinischen Merkur: „Urbane Urwälder“

Ob in der Ferne oder direkt vor unserer Haustür: Natur ist spannend. Besonders, wenn Wildnis und Mensch aufeinandertreffen, bieten sich unzählige Möglichkeiten zum plastischen Erzählen.


> LesenFür den NABU: „Prachtlibellen – Gefährdete Schönheiten“

Texte über Naturschutzthemen laufen gerne Gefahr, wissenschaftlich und trocken zu sein. Diese Schreibform mögen aber nur wenige lesen, geschweige denn verinnerlichen. Mein Ziel ist deshalb: fachlich und doch kurzweilig schreiben.


dscn4466a1Für die Deutsche Welle (DW): Joschka Fischers Visaaffäre

Dieser Beitrag aus dem Jahr 2004 fasst die wichtigsten Infos zur Visaaffäre um Joschka Fischer zusammen und fragt nach den Folgen. Ein politischer Magazin-Beitrag, nüchtern und sachlich.


dscn4519a1Für das CampusRadio Bonn: Teaser „nächster Studiogast“

Gesprochenes Wort geht natürlich auch lockerer, dynamischer und persönlicher als beim Thema „Visaaffäre“. So z.B. beim CampusRadio, das eine junge Zielgruppe anspricht. Hier ein Beispiel aus einer Live-Moderation.


dscn0270aFür das CampusRadio Bonn: Bonn in WM-Stimmung

Zu den schönsten Emotionen im Radio gehört zweifelsfrei: Fußball. Eine weitere Moderation für junge Zielgruppen, wobei kurze Einspieler live eingebaut werden – was hohe Konzentration erfordert.


dscn4415a1Für Radio Köln: Band-Porträt „Amber“

Einer meiner ersten gebauten Beiträge für den Hörfunk, bei dem ich versucht habe, die schöne musikalische Stimmung der Kölner Band „Amber“ in die Wohnzimmer der Zuhörer zu transportieren.


dscn4358aFür Radio Köln: Köln eine kinderfreundliche Stadt?

Lokalradio pur: Menschen sprechen über ihre Erlebnisse im ‚Veedel‘. Für mich war immer das Schönste beim Hörfunk, die anderen ihre persönlichen Geschichten erzählen zu lassen. Daher bin ich auch ein großer Fan von Call-in-Sendungen.


dscn0739aFür WDR5: Das Foto des Erich Lambertin

Auf WDR5, dem Informationssender des WDR, bleibt Zeit für längere Stücke. Ziel dieses 7-Minuten-Beitrags ist es, eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, bei der ich tatsächlich im richtigen Moment ‚Ohrenzeuge‘ war und das Mikro dabei hatte. Eine Familie, die ihre sämtlichen persönlichen Erinnerungsstücke im Krieg verloren hat, entdeckt plötzlich ein Foto in einem Schaufenster, das sie selbst im Kindesalter zeigt. Woher stammt das Bild? Fotograf und Fotografierte kommen zusammen. Das Stück lebt vor allem von den charismatischen Stimmen dieser Menschen. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn Erich Lambertin schildert, wie er damals die Kinder fotografierte…


a-5aNaturschutz jenseits des Schreibtisches

Während meines Studiums wollte ich nicht nur lesen, wie man Naturschutz macht, ich wollte es auch erfahren. Also habe ich meinen Rucksack gepackt und bin nach Russland und nach Ecuador gereist. Was ich dort erlebt und gesehen habe, hat meine tiefe Bindung zur Natur noch verstärkt.

Zugvogelforschung in der Biologischen Station Rybachy:

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Im kleinen Fischerdörfchen Rybachy auf der Kurischen Nehrung scheint die Zeit still zu stehen. Abgeschottet von jeder Hektik untersuchen Ornithologen der Universität St. Petersburg, wie es den Zugvögeln geht. Warum ausgerechnet hier? Der schmale Landstreifen ist wie ein Nadelöhr, durch das alle Vögel hindurch müssen, wenn sie im Spätherbst nach Süden ziehen.

Rybachy

Jeden Morgen hieß es: Früh aufstehen, und ab dann stündlich die Netze kontrollieren. Die dort gefangenen Vögel mussten behutsam befreit werden. Dann wurden sie schnell untersucht und schließlich wieder freigelassen. Die Vögel empfinden keine Schmerzen, wenn man sie richtig festhält. Allerdings haben sie spürbar Angst – das lässt sich nicht vermeiden. Leider aber sind diese Stichproben notwendig, um über den Zustand der Zugvögel urteilen zu können.

Rotkehlchen

Das traurige Fazit jahrzehntelanger Forschung auf der ganzen Welt: Die Zugvögel werden immer weniger. Außerdem werden sie immer schmächtiger. Der Grund ist die fortwährende Zerstörung ihres Lebensraums: Vögel finden in unserer Zivilisation immer weniger Brutplätze und Ruhe, um sich während der langen Reise gen Süden zu erholen. Das vergisst man schnell in Rybachy, denn hier ist der Himmel im Frühling und Herbst immer voll von singenden Vögeln.

Wintergoldhähnchen

Dieser Ort hat mir eine Erinnerung geschenkt, die ich nie vergessen werde: Wie es sich anfühlt, einen Vogel in der Hand zu halten und ihn wieder fliegen zu lassen.

Regenwaldpraktikum bei der Fundación Ecológica Curiquingue:

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Mein zweites großes Abenteuer: Ecuador. Hier habe ich wildlebende Spinnenaffen, Kaimane und Pfeilgiftfrösche beobachtet, mit Tukanen geplaudert und eine Nacht in der Baumkrone eines Urwaldriesen geschlafen. Besonderer Nervenkitzel kam auf, als mir eine Vogelspinne ins Hosenbein krabbeln wollte. Oder als ich fast in den Strudel eines Flusses geraten wäre. Klingt nach Survivalcamp, doch der eigentliche Sinn der Reise war die Naturschutzarbeit.

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Das deutsch-ecuadorianische Waldschutzprojekt Curiquingue arbeitet in mehreren Regionen des Amazonasregenwalds im Umland von Tena. Die bewaldeten Ausläufer der Anden gehören zu den artenreichsten Regionen der Erde. Und so staunte ich jeden Tag, welche Formen- und Farbenvielfalt sich die Natur ausdenkt.

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Zusammen mit anderen Voluntarios aus Deutschland und der Schweiz half ich dem Team, Waldgebiete aufzuforsten, den botanischen Garten zu pflegen und ein Programm für ökologischen Tourismus aufzubauen. Ein Highlight ist das Baumhaus in einer 45 Meter hohen Würgefeige, von wo aus vorbeiziehende Vögel beobachtet werden können – und wo man wunderbar übernachten kann…

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Besonders beeindruckend war auch die nächtliche Kanufahrt durch den Überschwemmungswald Limoncocha. Wenn es dämmert, beginnen abertausende Frösche ihr Quakkonzert. Später, in der Dunkelheit, leuchten ganze Völker von Glühwürmchen und verwandeln gemeinsam mit den Sternen den Wald in ein Meer aus Lichtpunkten. Limoncocha ist ein einmaliger Ort – bedroht durch die Erdölförderung am Rande des Nationalparks. Plötzlich hörte ich das leise Brummen der Förderanlagen, die Idylle war zerstört, und ich wusste mehr denn je: Die Natur braucht unsere Hilfe.

Überraschender Besuch


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3 Kommentare

  1. Fabi · Dezember 15, 2014

    Du bist ein wirklich bewundernswerter Mensch, Marcel! 🙂 Deine Verbundenheit zur Natur und deine Begeisterung für den Naturschutz – für beides setzt du dich beim WWF und bei der WWF Jugend als Community-Manager mit einer Freude an der Arbeit ein, die wirklich selten zu finden ist! Bleib so wie du bist und motiviere weiterhin junge Menschen, sich für den Naturschutz einzusetzen, denn das kannst du perfekt!
    Ich bin echt froh, dich kennen zu dürfen! 🙂

  2. Peter Jelinek · September 8, 2013

    Noch wer da? 🙂

  3. Glühwürmchen · Februar 15, 2012

    Faszinierend, wirklich! Du bist ein toller Mensch und ich bin froh, dich persönlich zu kennen. Man merkt, wie freudig du wirklich bei deiner Sache bist. Das Bild mit dem Hut ist übrigens klasse ! :-)..( und die anderen natürlich auch)

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